In der Oper gewesen! - Grundkurs Musik besucht Mozarts „Zauberflöte" in der Inszenierung von Barrie Kosky

Am Dienstag, den 2.4., besuchte der EF Gk Musik eine Vorstellung von Mozarts „Zauberflöte" in Duisburg, eine Oper, die fälschlicherweise häufig für eine Kinderoper gehalten wird, aber so komplex ist, dass man sich damit auch mehrere Wochen im Oberstufenunterricht sinnvoll beschäftigen kann.
Die Inszenierung von Barrie Kosky, der seit einigen Jahren die Komische Oper in Berlin leitet, ist jetzt in Duisburg wiederaufgenommen worden. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der Oper in Los Angeles, der Komischen Oper in Berlin und der Deutschen Oper am Rhein.
Ihr markantestes Zeichen ist die computeranimierte „Kulisse", in der die einzelnen Sängerinnen und Sänger oft an einem festen Platz stehen und das projizierte Bild dem Standort entsprechend angepasst und weiterbewegt wird, sodass sehr wechselhafte Umgebungen simuliert werden.
Musikalisch bedeutete der Opernbesuch eine Herausforderung für einige aus dem Kurs, da Opernarien nicht als Standardliedgut heutiger Hörgewohnheiten zu zählen sind.
Aber die Rachearie der Königin der Nacht, die in ihrer unendlich scheinenden Wut bis ins Pfeifregister koloriert, war dann doch mit Spannung von allen erwartet und enttäuschte nicht.
Drei Tage nach unserem Opernbesuch ist der Große Saal des Theaters Duisburg bis auf weiteres unbespielbar: In der Nacht vom 4. auf den 5.4. liefen durch eine falsch ausgelöste Sprinkleranlage 80.000 Liter Wasser in den Bühen- und Publikumsraum.
Da haben wir Glück gehabt, denn das dürfte die einzige Vorstellung der „Zauberflöte" in dieser Spielzeit gewesen sein.

Julia Dewenter

Mehr als mur dabei gewesen!


Nachdem sich unsere beiden Schulschachmannschaften sensationell auf Kreisebene durchgesetzt und sich für das Landesfinale in Düsseldorf qualifiziert hatten, war ein phantastisches Turnier der Lohn. In Düsseldorf spielten in verschiedenen Wettkampfklassen über 900 Spieler um die Titel. Bei der Spielstärke der Gegnerschaft war es klar, dass die Luft dünn werden würde. Aber unsere Jungs haben sich furchtlos in den sportlichen Kampf begeben und ihren Gegnern einiges Kopfzerbrechen bereitet. Letztendlich belegten beide Mannschaften mit 9-9 Punkten sehr ehrenvolle Plätze im Mittelfeld und gaben sich nur stärkster Gegnerschaft geschlagen.
Besonders hervorzuheben ist, das Yannick Endlein in der Wettkampfklasse II von seinen 9 Partien 8 gewinnen konnte. Damit gehörte er zu den erfolgreichsten Teilnehmern des Turnieres.
Ebenso erwähnenswert ist der Einsatz von Lars Asselborn: Als reiner Hobbyspieler hat er sich an das 1. Brett gesetzt und es mit den stärksten Spielern der gegnerischen Mannschaften aufgenommen! Er hat eine gute Leistung abgegeben und die für mich interessanteste Stellung des Tages herausgespielt. Einer Idee folgend, die wir in einer Spielpause erarbeitet hatten, baute er aus einer Eröffnung heraus konsequent Druck auf. Zug um Zug verbesserte er die Stellung und sein Gegner war sichtlich beeindruckt. Als Lars es hätte knallen lassen müssen, traute er seiner eigenen Courage nicht und zögerte nur einen Zug lang. Das allein genügte seinem enorm spielstarken Gegner sich aus der Misere herauszuwinden. Schade, aber dennoch klasse gemacht!
Im nächsten Jahr werden die Mannschaften vergrößert. Wer also Lust hat ...

(Leers-Fischer)
Die jüngeren Spieler aus der Wettkampfklasse 4 wurden liebenswerterweise von Herrn Moser betreut. Hier ist sein Bericht:

Im Bereich der Wettkampklasse IV (Jahrgang 2006 und jünger) spielten Krasimir Kutsov (Klasse 6), Julian Moser, Lukas Rosenbaum und Michel Kleine-Vennekate (jeweils Klasse 5b) Schulschach für das Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers.

Auf Kreisebene haben sie sich gemeinsam mit dem Gymnasium Adolfinum Moers für das Landefinale in Düsseldorf am 08.03.2019 qualifiziert.

In der Sporthalle Castello in Düsseldorf war es ein unvergessliches Erlebnis für die jungen Schachspieler. Über 900 (!) Schachspieler sowie 300 Begleitpersonen aus ganz NRW füllten die Halle. Es wurden insgesamt 9 Runden gespielt. Die Spieler hatten für Ihre Partien jeweils 15 Minuten Bedenkzeit.

In der Wettkampfklasse IV traten insgesamt 45 Mannschaften an. Es wurde um jeden Punkt verbissen gekämpft. Am Schluss erreichte unsere Mannschaft mit insgesamt 9 Mannschaftspunkten einen hervorragenden 25. Platz!

An den Brettern wurden folgende Einzelergebnisse erzielt.

Brett 1 Krasimir Kutsov 3,5 Pkt.
Brett 2 Julian Moser 6,0 Pkt.
Brett 3 Lukas Rosenbaum 4,0 Pkt.
Brett 4 Michel Kleine-Vennekate 2,5 Pkt.

Auf eine Wiederholung dieses Wettkampfes im nächsten Jahr würden sich alle freuen.
(Moser)

Zeitzeugenbesuch in der EF – Herr Osman Karatay erzählt seine Geschichte

Wenn wir den Begriff „Zeitzeuge" hören, dann denken wir oft als erstes an Augenzeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus oder der DDR. Dabei kamen ab den 1960er Jahren Men-schen in unser Land, die durch ihre Arbeitskraft nicht nur das sogenannte Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik Deutschland beförderten, sondern auch unser heutiges Zusammenle-ben entscheidend mitprägten. Freundlich und abwertend zugleich bezeichnete man solche Menschen als „Gastarbeiter", also Gäste, die nur zum Arbeiten da waren und bald wieder gehen sollten. Solch ein Gastarbeiter war auch Osman Karatay, der als Zeitzeuge unseren Geschichtskurs besuchte. Dass seine Enkelin Selin als Zuhörerin zugegen war, veranschau-licht, wie die einstigen Gastarbeiter ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft wurden.
„Ich bin stolz darauf, dass mein Opa seine Geschichte mit uns geteilt hat, da man sich das Ganze nochmal besser vorstellen konnte." (Selin)
Die Geschichte von Osman Karatay beginnt in seinem Dorf in Denizli, einer Stadt in der türki-schen Ägäisregion. Dort lebte er als Hirte in sehr einfachen und bescheidenen Verhältnissen und musste gleichzeitig seine Familie ernähren. Im Jahr 1961 wurde ein bilateraler Vertrag unterzeichnet, der auch sein Leben verändern sollte: Die Bundesrepublik Deutschland schloss mit der türkischen Republik ein Anwerbeabkommen ab, um den Arbeitskräftemangel in der eigenen Industrie zu beheben. Für die türkische Wirtschaft war dieses Abkommen ebenfalls von Vorteil, denn das Land litt seit Jahrzehnten unter hohen Arbeitslosenzahlen bei einer stetig wachsenden Bevölkerung. Aus diesem Grund machten sich viele Menschen aus der Türkei auf den Weg, um in einem völlig fremden Land zu arbeiten, das sie meist nur aus Erzählungen kannten. Für Osman Karatay war Deutschland ebenfalls ein unbekanntes Land, bis auf die Tatsache, dass sein Bruder bereits dorthin abgereist war. Im Jahr 1969 verschaff-te dieser ihm einen Arbeitsvertrag und so konnte er ebenfalls in die Bundesrepublik Deutsch-land einreisen. Bevor er die Reise antreten konnte, musste er sich aber einer medizinischen Untersuchung in Istanbul unterziehen. Von Istanbul aus machte er sich dann mit dem Zug auf den Weg nach Deutschland und kam nach ungefähr 48 Stunden in Duisburg-Beeck an.
„Der Zeitzeugenbesuch machte deutlich, dass damals nicht nur Arbeiter, sondern Menschen kamen." (Johannes)
Osman Karatay begann bei Thyssen Krupp in der Kokerei zu arbeiten. Sein Sohn, der als Übersetzer ebenfalls beim Zeitzeugenbesuch anwesend war, berichtete davon, wie er einst seinen Vater auf der Arbeit besuchte. Was er dort sah, erinnerte ihn an eine „Hölle", so Adnan Karatay. Trotzdem war die Arbeit für seinen Vater sehr attraktiv, weil dieser hier viel mehr verdienen konnte als in der Heimat. Osman Karatay wollte das Geld nutzen, um in seinem Heimatdorf etwas aufzubauen. Auch schickte er in regelmäßigen Abständen Geld an seine Familienangehörigen in der Türkei. In seiner ersten Zeit als sogenannter Gastarbeiter wohnte er zusammen mit anderen Gastarbeitern aus der Türkei in einer Sammelunterkunft. Der Haushalt wurde untereinander aufgeteilt, nur das Kochen übernahm immer dieselbe Person, „da er der Einzige war, der kochen konnte", so Karatay sichtlich amüsiert. Später als er seine Familie nachholte, verließ er die Sammelunterkunft und mietete seine erste eigene Wohnung in der neuen Heimat. Der erste Eindruck von Deutschland war für ihn ein „Kulturschock", doch er persönlich machte keine allzu schlechten Erfahrungen mit den Menschen hier, auch wenn er mancherlei Probleme und Konflikte wahrnahm. Diese entstanden mit der Zeit und waren anfangs noch gar nicht so stark ausgeprägt.

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9 Schülerinnen und Schüler des Debating Clubs haben erfolgreich an den Model United Nations auf Schloss Neersen teilgenommen.


Am letzten Samstag (16. März) haben 9 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 bis 12 an den Model United Nations auf Schloss Neersen (Mönchengladbach) teilgenommen.
Bei diesem politischen Planspiel haben 120 Schülerinnen und Schüler aus Schulen der Region die Arbeit der Vereinten Nationen simuliert und dazu die Rollen von Abgeordneten angenommen.
Die Schülerinnen und Schüler haben zu vier der Ziele für nachhaltige Entwicklung (sustainable development goals) der Vereinten Nationen in Ausschüssen Resolutionen beschlossen. Auf Englisch wurde z.B. im Political Committee darüber diskutiert wie die Ungleichheit innerhalb der Länder und der Welt verringert werden kann, im Social Humanitarian Committee ging es um bessere Gesundheitsförderung und im Umweltausschuss wurden Maßnahmen beschlossen, um den fortschreitenden Klimawandel zu bekämpfen. Auch die Arbeit des Sicherheitsrats der UN wurde von erfahrenen Schülerinnen und Schüler simuliert und insbesondere hier fanden sehr hitzige und kontroverse Debatten zwischen den Vetomächten Russland, USA, England, Frankreich und China statt, die über den Schutz der Weltmeere debattierten und ob die Antarktis militarisiert werden dürfe.

Obwohl die Mehrheit unserer Schülerinnen und Schüler erst Jahrgangsstufe neun (Paul Gerber sogar erst die sechste Klasse) besucht und zum ersten Mal dabei war, haben sich alle bereits in den anspruchsvollen formal debates vor großem Publikum zu Wort gemeldet, was uns sehr gefreut hat und stolz macht.

Besonders zu erwähnen ist Luca Henneberger (Q2), die im Social Humanitarian Committee Head of Chair war und damit entscheidend zum Gelingen der Debatten beigetragen hat.

Wir bedanken uns bei allen unseren Schülerinnen und Schülern für ihr großes Engagement und dafür, dass sie ihren freien Samstag für einen Tag beim MUN eingetauscht haben. | Ulla Adenheuer & Sabrina Schmidt

 

The SOON of music

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

endlich ist es wieder soweit: kurz vor den Osterferien präsentiert unsere SOON-BigBand einen ihrer legendären Konzertabende. Unter dem Titel „The SOON of music – Hits der 80er und 90er ...baby one more time" gibt es nach dem sensationellen Erfolg des letzten Jahres eine Fortsetzung mit 15 brandneuen „alten" Songs einer legendären Ära.

Ein Abend voller unvergessener Stücke, performt von der 20-köpfigen SOON-BigBand plus Solistinnen und Solisten erwartet Sie und euch!

Wir freuen uns auf euren/Ihren Besuch am

Mittwoch, den 10. April 2019

um 19 Uhr 30

im Kulturzentrum Rheinkamp

Preis: 6€ (Erw.) / 4€ (Schüler)

In diesem Jahr starten wir unser neues System mit „print@home"-Reservierungen. Näheres unter: www.soonmusiktheater.de

Dürrenmatt im Grillo-Theater: Wie die neunten Klassen am Montag, den 20.3., eine alte Dame in Essen besuchten

Um 9 Uhr trafen sich hundert Neuntklässler am Moerser Bahnhof. Mit einiger Verspätung ging es dann endlich gegen 9.40 Uhr los. 40 Minuten Warten auf einem zugigen Bahngleis....
In Essen angekommen liefen wir ca. fünf Minuten bis zum Grillo-Theater.
Vor dem Gebäude ist dann auch unser Gruppenfoto entstanden.
Wir gaben Jacken und Rucksäcke an der Garderobe ab und suchten dann unsere Plätze im Theaterraum.
Das Stück beginnt mit dem Blick auf einen heruntergekommenen fiktiven Ort, der Güllen heißt. Ein Mensch in einem Kostüm, das einen staubigen rosa Panther zeigt: Vorverweis auf Alfred Ill. Weitere verwahrloste Gestalten mit langen, zerzottelten Bärten und zerschlissener Kleidung: Die Güllener.
Im Laufe der Handlung gibt es verdammt komische Tanz- und Liedeinlagen, die mit lauter Popmusik untermalt sind: Der Aufstieg der Güllener läutet den Abstieg Alfred Ills ein, was von der alten Dame Claire Zachanassian jahrelang aus Rache vorbereitet worden war. Sie hat Güllen zuerst wirtschaftlich ruiniert, um nun die Bewohner mit allerlei kapitalistischen Tricks so zu ködern, dass sie sich gegen Ill wenden.
Zum Schluss dann die Katastrophe. Ill flieht nicht, er liefert sich den Güllenern aus und stirbt. Die alte Dame überreicht einen Scheck über eine Milliarde. Sicherlich kein Happy-End.

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Als Team zum Erfolg

Neun Mädchen und eine Frage: Wie haben wir eine Chance zum Erfolg? „Unsere Digitale Welt" war das vorgegebene Thema des diesjährigen zdi-Robot-Performance-Wettbewerbs, zu dem wir eine Choreographie mit LEGO Mindstorms Robotern vorbereiten mussten. Aber zunächst benötigten wir natürlich erst eine Idee und stellten uns dabei die Fragen: Was bedeutet „digital" eigentlich? Welche „digitalen" Helfer, wie automatische Saugroboter oder vollautomatisierte Autos, kennen wir schon heute?

Für unsere Wettbewerbsidee taugten diese zwei Beispiele aber aus unserer Sicht nicht. Ein Roboter, der wie ein Auto aussieht und einfach nur herumfährt, war für uns genauso langweilig wie der Saugroboter, der den Boden säubert. Wir benötigten eine Story, die am besten auch noch eine „Message" hatte. Und wir dachten und dachten und dachten bis wir auf die Idee des „digitalen Bezahlens" und somit schließlich zu dem Thema der „digitalen Währungen" kamen. Viel wussten wir darüber anfangs nicht, aber das Wort „Bitcoin" hatten wir schon mal gehört. So forschten wir weiter und fanden u. a. heraus, dass der Bitcoin eine Währung widerspiegelt, die unabhängig von Banken und Staaten ist und bei der man im Rahmen von Bezahlvorgängen anonym bleiben kann. Das klingt zwar spannend, eine Story hatten wir aber immer noch nicht. Klar, also bezahlt werden muss auf jeden Fall mit dem Bitcoin. Aber wer bezahlt in unserer Geschichte mit ihm und was kauft sich die Person bzw. der Roboter davon?

Wir entschlossen uns, Techna (Schülerin am GREM, technisch interessiert und ein Roboter) zu erfinden. Techna lebt zu Beginn unserer Geschichte im 17. Jahrhundert und möchte sich, so unsere Geschichte, in der Mittagspause ein Eis kaufen. Dabei fährt sie allerdings versehentlich durch ein Zeitportal, was (für Techna unbemerkt) eine neue Zeit anbrechen lässt. Wir befinden uns nun im Jahr 2002 und die Muschel, mit der sie das Eis ursprünglich bezahlen wollte (Währungsmittel im 17. Jahrhundert), wird vom Eisverkäufer nicht mehr angenommen. Daraufhin fährt Techna zu einer Wechselstation und besorgt sich hier die für sie neue Währung, den Euro. Aber wie es die Geschichte so will, fährt sie auf dem Rückweg zum Eisverkäufer erneut durch das Zeitportal und der Eisverkäufer verweigert diesmal den Euro. Anstelle dessen ist nun der Bitcoin aktuell und Techna fährt erneut zur Wechselstation. Diesmal besorgt sie sich den Bitcoin. Den nächsten Teil der Geschichte könnt ihr euch sicherlich schon denken: Zurück beim Eisverkäufer verweigert der diesmal auch den Bitcoin, denn wir befinden uns nun in der Zukunft, in der der Bitcoin evtl. nichts mehr wert sein könnte. Schon heute unterliegt er nämlich starken Schwankungen und gilt eher als Spekulationsobjekt.

Unsere Geschichte macht also vor allem auf die Risiken unserer digitalen Welt aufmerksam. Nicht alles wird besser und sicherer, auch wenn uns natürlich bewusst ist, dass unsere „digitalen Helfer" grundsätzlich schon wichtig sind.
Die Choreographie ist nun bekannt, aber für uns war der Weg zum Wettbewerb trotzdem lang, denn wir mussten uns nicht nur die Geschichte ausdenken, sondern auch lernen, wie die Roboter programmiert werden (und das ist nicht immer einfach, wie wir festgestellt haben), Kulissen bauen und eine Präsentation erarbeiten.

Am Anfang unserer Vorbereitungszeit, d. h. Ende letzten Jahres, trafen wir uns noch ein- bis max. zweimal die Woche. In den Tagen vor dem Wettbewerb arbeiteten wir dann fast täglich an unserem Projekt.

Am Ende sind wir aber nicht zuletzt durch die tolle Zusammenarbeit doch noch rechtzeitig fertig geworden und der Wettbewerbstag konnte kommen. Wir, das sind übrigens: Naja Noreiks, Pauline Vana, Natascha Heldt, Rosa Imak, Vivian Loska, Johanna Charlotte Stahl, Johanna Prinssen und Hannah David aus der sechsten Jahrgangsstufe.

Am Wettbewerbstag selbst waren wir zugegebener Weise doch etwas aufgeregt, denn trotz des ganzen Vorbereitens und Übens stellten wir uns immer noch die Fragen: Funktioniert die Programmierung einwandfrei? Wirkt unsere Präsentation überzeugend? Bleiben wir im vorgegebenen Zeitrahmen von zehn Minuten oder müssen wir mit Punktabzug rechnen?

Zuerst stellten die Grundschulteams in ihrer eigenen Wettbewerbsklasse ihre Präsentationen vor. Wir waren die vorletzte Gruppe, also hatten wir noch etwas Zeit, sodass wir alles noch einmal durchgegangen sind. Sicher ist sicher und schließlich mussten wir irgendetwas tun, bevor das mit der Aufregung noch schlimmer geworden wäre.

Schließlich waren wir dran. Wir waren alle noch nervöser als vorher, stellten uns und unsere Idee aber vor und versuchten, uns die Nervosität nicht anmerken zu lassen. Dann ist unser Roboter gefahren. Kein Zwischenfall. Zum Glück. Und auch die sonstige Präsentation verlief besser als jemals zuvor. „Eigentlich doch ganz gut gelaufen", war unser Gedanke.

Es folgte nach einer Mittagspause und einem zweiten Durchlauf die Preisverleihung. Wir alle waren sehr gespannt auf das Ergebnis und hofften insgeheim natürlich, unter den Erstplatzierten zu sein. Die Plätze fünf, vier, drei waren nach kurzer Zeit vergeben und unsere Spannung erreichte den Höhepunkt: Sind wir zweit- oder erstplatziert? Als klar wurde, dass der zweite Platz an ein anderes Gymnasium ging, war uns klar:

WIR SIND ERSTPLATZIERT!

Wir hatten es als Team geschafft. Ein großer Erfolg für uns.

Nun sind wir gespannt auf das Finale Anfang April in Mülheim an der Ruhr. Wir bereiten uns natürlich weiter vor und hoffen auf einen weiteren erlebnisreichen Tag und natürlich werden wir auch weiter berichten...

„The Power-Girls" mit Frau Dr. Völkel und Julian Braun (Q2)

Preisträgerinnen beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Köln

Luise von Hoffmann (Klasse 7d) und Vanessa Hein (Klasse 9b) haben am letzten Wochenende beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ teilgenommen und gewonnen. Luise hat in einem Duo für Querflöte und Klavier einen dritten Preis erreicht. Vanessa schaffte in ihrem Trio einen ersten Platz. Damit ist sie eine Runde weiter und nimmt im Sommer am Bundeswettbewerb in Halle teil.

Wir gratulieren herzlich!

Fachschaft Musik

Punk-Musical mit „fairer" Botschaft

Laute Musik, verrückte Outfits und faires Popcorn – so sah am Donnerstag, dem 14. Februar, die etwas andere Unterrichtsstunde für über 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 aus. Verantwortlich dafür waren die Schauspielerinnen und Schauspieler des „Theater Sonni Maier", die mit ihrem Stück „Global Playerz" im Kulturzentrum für beste Unterhaltung sorgten.

Doch neben guter Laune und jeder Menge punkiger Musik, die die Schülerinnen und Schüler zum Mitklatschen animierte, bot das Stück auch eine Botschaft mit Tiefgang: Die Freundinnen Nia, Skazz und Katey bilden zusammen die Punkband "Playerz" und haben zunächst nur ihren nächsten großen Auftritt im Kopf. Doch als Katey zum ersten Mal Ghana, das Heimatland ihrer Eltern, besucht, werden die drei unversehens in eine Sache globalen Ausmaßes hineingezogen, an der auch die Schokoladenfirma von Nias Vater beteiligt ist. Per Skype und Handy erfahren Nia und Skazz von Unterernährung, Armut und Verzweiflung in Ghana, die von den skrupellosen Methoden großer Firmen ausgelöst wird. Geschockt von der Ausbeutung beschließen die beiden Musikerinnen, nicht weiter untätig zu bleiben und mit ihrer Band – und etwas himmlischem Beistand durch den Rocker-Engel Gabriel – die Welt zu verändern.

Im Nachgespräch, das die Theater-Leiterin Sonni Maier und ihr Team mit den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse führte, wurde die Bedeutung der angesprochenen Themen noch einmal besonders deutlich. Mit klugen Fragen und Rückmeldungen zum Stück zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass sie mit großem Interesse und Empathie mehr über die Lebens- und Arbeitsbedin-gungen derer erfahren wollten, die die Überfluss-gesellschaft hierzulande erst möglich machen.

Wie schon im Stück selbst wurde noch einmal über die Möglichkeiten des eigenen Handelns gesprochen und wie auch Kinder und Jugendliche schon für eine bessere Welt sorgen können. Neben ganz aktuellen Aktionen wie den Klimaschutzprotesten wurde hier vor allem die Bedeutung des Fairtrade - Siegels hervorgehoben und kindgerecht erklärt.

Unsere Schule legt als zertifizierte Fairtrade School besonderen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst früh vom Fairtrade-Programm erfahren, etwa durch ein „Fairtrade-Frühstück" in den fünften Klassen oder der Aktion „Faires Kino" am Tag der offenen Tür.

Die Federführung haben dabei die Fairteens, eine bunt gemischte Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 7 bis Q1, die sich mit viel Engagement für die Verbreitung der Fairtrade-Idee einsetzen.

Auch beim Punk-Musical sorgten die Fairteens mit selbst hergestelltem, fairem Popcorn für Aufmerksamkeit und gute Laune unter den Zuschauerinnen und Zuschauern.

Übrigens, auch das Kollegium trinkt fair gehandelten Kaffee und nascht fair gehandelte Süßigkeiten.

Auf diesem Wege danken wie ganz herzlich dem Förderverein, der durch seine finanzielle Unterstützung dieses schöne und informative Erlebnis ermöglicht hat.

S. Schmidt

Helau und Alaaf- Die SV-Karnevalsparty

Pünktlich zu Beginn des närrischen Jahreshöhepunktes fand auch dieses Jahr am 27. Februar wieder die SV-Karnevalsparty in der Mensa statt. Wir durften fast 60 Schüler*innen aus den Klassen fünf, sechs und sieben begrüßen. Von Mainzelmännchen, über Popcorn bis hin zu Dschungelcamp-Teilnehmern war eine bunte Mischung kreativer Kostümideen vertreten. Die besten Verkleidungen wurden beim Kostümwettbewerb geehrt. Anschließend wurde gemeinsam getanzt, gefeiert und gelacht. 

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Helfern und dem tollen Team für den schönen Abend bedanken! 

Viele Grüße 

Eure SV 

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  72. Naturwissenschaftliche und technische Projekte im Blick
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  74. Model United Nations School Conference 2017
  75. Teilname des Debating Clubs am Jugendforum des Europäischen Parlaments im Düsseldorfer Landtag
  76. Die Erasmus-Fahrt nach Katalonien 2017
  77. Die Erasmus-Fahrt nach Katalonien 2017
  78. Unsere SV in der Bezirksschülervertretung (BSV) aktiv
  79. GREM Helau!
  80. Mit dem Niederländisch-Zertifikat in der Tasche an die Uni:
  81. Gastvorträge am GREM:
  82. SV-Fahrt 2017 nach Bonn
  83. Tischtennis-Wettbewerb (Milchcup) 2017
  84. Ideenflug
  85. Informatik-Biber-Wettbewerb
  86. Lerntipps rund um das Erlernen der 2. Fremdsprache
  87. Vorlesewettbewerb 2016
  88. Exkursion des Erdkunde-Leistungskurs nach Straelen
  89. Ausflug zum Moerser Weihnachtsmarkt
  90. Neues Erasmus+-Projekt gestartet
  91. 8 Schülerinnen und Schüler haben am Model European Parliament teilgenommen
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  93. SPONSORENLAUF AM GREM
  94. Exzellenzförderung im Fach Niederländisch: Nederlands Plus
  95. 1. GREM-SLAM
  96. Bergbaustadt im Wandel? - Exkursion des Erdkunde-Leistungskurses am 20.06.2016
  97. INKLUSION – GEMEINSAMES LERNEN
  98. Quer durch Moers mit Schule ohne Rassismus und den Seiteneinsteigern
  99. Qualitätsbericht der Qualitätsanalyse NRW
  100. Impressionen vom Grönemeyerabend