Das „Faire Frühstück“ 2019

Die Fairteens mit Frau Nürnberger

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Faires Frühstück – Fair in den Tag“ veranstalteten die Fairteens wie jedes Jahr im Mai ein Frühstück mit den 5. Klassen, bei dem mit Hilfe von typischen Frühstücksprodukten über das Fairtrade-Konzept informiert wurde. Im Vorfeld wurde individuell mit jeder Klasse gemeinsam das faire Frühstück geplant. Besonders wichtig war uns bei der Organisation des fairen Frühstücks, die Schülerinnen und Schüler über Fairtrade zu informieren, damit sie selbst Produkte mit einem Fairtrade-Symbol zum Frühstück mitbringen konnten. So sorgten die Fairteens für leckere Backwaren und die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen für faire Brotbeläge, Obst und Getränke. Die Fairtrade-Neulinge zeigten eine große Begeisterung für die Aktion und trugen eine große Vielfalt an Fairtrade-Produkten zum Frühstück bei. Unter anderem entdeckten sie Schokoaufstriche, diverse Fruchtsäfte, Bananen, Tee, Kakao, Kekse, Müsli und Honig mit einem Fairtrade-Symbol in Supermärkten und brachten diese mit. Nach einem gemeinsamen und leckeren Frühstück wurde erneut über das grundsätzliche Konzept von Fairtrade informiert und ein Spiel passend zum Thema durchgeführt.

Wir hoffen, mit dieser Aktion die Schülerinnen und Schüler für das Thema Fairtrade zu sensibilisieren und sie dazu anregen, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Wir freuen uns auf das nächste Frühstück mit den neuen Fünftklässlern!       Eure Fairteens

Nachwuchsförderung im MINT-EC-Camp

 

Die Wirtschaftszeitung aktiv richtet sich an Arbeitnehmer von mehr als 3.800 Industriebetrieben und ihre Familien. Sie erscheint unter dem Dach des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln und wird von fast 50 Arbeitgeberverbänden finanziert.

Artikel auf der Homepage des MINT-EC

In der Oper gewesen! - Grundkurs Musik besucht Mozarts „Zauberflöte" in der Inszenierung von Barrie Kosky

Am Dienstag, den 2.4., besuchte der EF Gk Musik eine Vorstellung von Mozarts „Zauberflöte" in Duisburg, eine Oper, die fälschlicherweise häufig für eine Kinderoper gehalten wird, aber so komplex ist, dass man sich damit auch mehrere Wochen im Oberstufenunterricht sinnvoll beschäftigen kann.
Die Inszenierung von Barrie Kosky, der seit einigen Jahren die Komische Oper in Berlin leitet, ist jetzt in Duisburg wiederaufgenommen worden. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der Oper in Los Angeles, der Komischen Oper in Berlin und der Deutschen Oper am Rhein.
Ihr markantestes Zeichen ist die computeranimierte „Kulisse", in der die einzelnen Sängerinnen und Sänger oft an einem festen Platz stehen und das projizierte Bild dem Standort entsprechend angepasst und weiterbewegt wird, sodass sehr wechselhafte Umgebungen simuliert werden.
Musikalisch bedeutete der Opernbesuch eine Herausforderung für einige aus dem Kurs, da Opernarien nicht als Standardliedgut heutiger Hörgewohnheiten zu zählen sind.
Aber die Rachearie der Königin der Nacht, die in ihrer unendlich scheinenden Wut bis ins Pfeifregister koloriert, war dann doch mit Spannung von allen erwartet und enttäuschte nicht.
Drei Tage nach unserem Opernbesuch ist der Große Saal des Theaters Duisburg bis auf weiteres unbespielbar: In der Nacht vom 4. auf den 5.4. liefen durch eine falsch ausgelöste Sprinkleranlage 80.000 Liter Wasser in den Bühen- und Publikumsraum.
Da haben wir Glück gehabt, denn das dürfte die einzige Vorstellung der „Zauberflöte" in dieser Spielzeit gewesen sein.

Julia Dewenter

Mehr als mur dabei gewesen!


Nachdem sich unsere beiden Schulschachmannschaften sensationell auf Kreisebene durchgesetzt und sich für das Landesfinale in Düsseldorf qualifiziert hatten, war ein phantastisches Turnier der Lohn. In Düsseldorf spielten in verschiedenen Wettkampfklassen über 900 Spieler um die Titel. Bei der Spielstärke der Gegnerschaft war es klar, dass die Luft dünn werden würde. Aber unsere Jungs haben sich furchtlos in den sportlichen Kampf begeben und ihren Gegnern einiges Kopfzerbrechen bereitet. Letztendlich belegten beide Mannschaften mit 9-9 Punkten sehr ehrenvolle Plätze im Mittelfeld und gaben sich nur stärkster Gegnerschaft geschlagen.
Besonders hervorzuheben ist, das Yannick Endlein in der Wettkampfklasse II von seinen 9 Partien 8 gewinnen konnte. Damit gehörte er zu den erfolgreichsten Teilnehmern des Turnieres.
Ebenso erwähnenswert ist der Einsatz von Lars Asselborn: Als reiner Hobbyspieler hat er sich an das 1. Brett gesetzt und es mit den stärksten Spielern der gegnerischen Mannschaften aufgenommen! Er hat eine gute Leistung abgegeben und die für mich interessanteste Stellung des Tages herausgespielt. Einer Idee folgend, die wir in einer Spielpause erarbeitet hatten, baute er aus einer Eröffnung heraus konsequent Druck auf. Zug um Zug verbesserte er die Stellung und sein Gegner war sichtlich beeindruckt. Als Lars es hätte knallen lassen müssen, traute er seiner eigenen Courage nicht und zögerte nur einen Zug lang. Das allein genügte seinem enorm spielstarken Gegner sich aus der Misere herauszuwinden. Schade, aber dennoch klasse gemacht!
Im nächsten Jahr werden die Mannschaften vergrößert. Wer also Lust hat ...

(Leers-Fischer)
Die jüngeren Spieler aus der Wettkampfklasse 4 wurden liebenswerterweise von Herrn Moser betreut. Hier ist sein Bericht:

Im Bereich der Wettkampklasse IV (Jahrgang 2006 und jünger) spielten Krasimir Kutsov (Klasse 6), Julian Moser, Lukas Rosenbaum und Michel Kleine-Vennekate (jeweils Klasse 5b) Schulschach für das Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers.

Auf Kreisebene haben sie sich gemeinsam mit dem Gymnasium Adolfinum Moers für das Landefinale in Düsseldorf am 08.03.2019 qualifiziert.

In der Sporthalle Castello in Düsseldorf war es ein unvergessliches Erlebnis für die jungen Schachspieler. Über 900 (!) Schachspieler sowie 300 Begleitpersonen aus ganz NRW füllten die Halle. Es wurden insgesamt 9 Runden gespielt. Die Spieler hatten für Ihre Partien jeweils 15 Minuten Bedenkzeit.

In der Wettkampfklasse IV traten insgesamt 45 Mannschaften an. Es wurde um jeden Punkt verbissen gekämpft. Am Schluss erreichte unsere Mannschaft mit insgesamt 9 Mannschaftspunkten einen hervorragenden 25. Platz!

An den Brettern wurden folgende Einzelergebnisse erzielt.

Brett 1 Krasimir Kutsov 3,5 Pkt.
Brett 2 Julian Moser 6,0 Pkt.
Brett 3 Lukas Rosenbaum 4,0 Pkt.
Brett 4 Michel Kleine-Vennekate 2,5 Pkt.

Auf eine Wiederholung dieses Wettkampfes im nächsten Jahr würden sich alle freuen.
(Moser)

Zeitzeugenbesuch in der EF – Herr Osman Karatay erzählt seine Geschichte

Wenn wir den Begriff „Zeitzeuge" hören, dann denken wir oft als erstes an Augenzeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus oder der DDR. Dabei kamen ab den 1960er Jahren Men-schen in unser Land, die durch ihre Arbeitskraft nicht nur das sogenannte Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik Deutschland beförderten, sondern auch unser heutiges Zusammenle-ben entscheidend mitprägten. Freundlich und abwertend zugleich bezeichnete man solche Menschen als „Gastarbeiter", also Gäste, die nur zum Arbeiten da waren und bald wieder gehen sollten. Solch ein Gastarbeiter war auch Osman Karatay, der als Zeitzeuge unseren Geschichtskurs besuchte. Dass seine Enkelin Selin als Zuhörerin zugegen war, veranschau-licht, wie die einstigen Gastarbeiter ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft wurden.
„Ich bin stolz darauf, dass mein Opa seine Geschichte mit uns geteilt hat, da man sich das Ganze nochmal besser vorstellen konnte." (Selin)
Die Geschichte von Osman Karatay beginnt in seinem Dorf in Denizli, einer Stadt in der türki-schen Ägäisregion. Dort lebte er als Hirte in sehr einfachen und bescheidenen Verhältnissen und musste gleichzeitig seine Familie ernähren. Im Jahr 1961 wurde ein bilateraler Vertrag unterzeichnet, der auch sein Leben verändern sollte: Die Bundesrepublik Deutschland schloss mit der türkischen Republik ein Anwerbeabkommen ab, um den Arbeitskräftemangel in der eigenen Industrie zu beheben. Für die türkische Wirtschaft war dieses Abkommen ebenfalls von Vorteil, denn das Land litt seit Jahrzehnten unter hohen Arbeitslosenzahlen bei einer stetig wachsenden Bevölkerung. Aus diesem Grund machten sich viele Menschen aus der Türkei auf den Weg, um in einem völlig fremden Land zu arbeiten, das sie meist nur aus Erzählungen kannten. Für Osman Karatay war Deutschland ebenfalls ein unbekanntes Land, bis auf die Tatsache, dass sein Bruder bereits dorthin abgereist war. Im Jahr 1969 verschaff-te dieser ihm einen Arbeitsvertrag und so konnte er ebenfalls in die Bundesrepublik Deutsch-land einreisen. Bevor er die Reise antreten konnte, musste er sich aber einer medizinischen Untersuchung in Istanbul unterziehen. Von Istanbul aus machte er sich dann mit dem Zug auf den Weg nach Deutschland und kam nach ungefähr 48 Stunden in Duisburg-Beeck an.
„Der Zeitzeugenbesuch machte deutlich, dass damals nicht nur Arbeiter, sondern Menschen kamen." (Johannes)
Osman Karatay begann bei Thyssen Krupp in der Kokerei zu arbeiten. Sein Sohn, der als Übersetzer ebenfalls beim Zeitzeugenbesuch anwesend war, berichtete davon, wie er einst seinen Vater auf der Arbeit besuchte. Was er dort sah, erinnerte ihn an eine „Hölle", so Adnan Karatay. Trotzdem war die Arbeit für seinen Vater sehr attraktiv, weil dieser hier viel mehr verdienen konnte als in der Heimat. Osman Karatay wollte das Geld nutzen, um in seinem Heimatdorf etwas aufzubauen. Auch schickte er in regelmäßigen Abständen Geld an seine Familienangehörigen in der Türkei. In seiner ersten Zeit als sogenannter Gastarbeiter wohnte er zusammen mit anderen Gastarbeitern aus der Türkei in einer Sammelunterkunft. Der Haushalt wurde untereinander aufgeteilt, nur das Kochen übernahm immer dieselbe Person, „da er der Einzige war, der kochen konnte", so Karatay sichtlich amüsiert. Später als er seine Familie nachholte, verließ er die Sammelunterkunft und mietete seine erste eigene Wohnung in der neuen Heimat. Der erste Eindruck von Deutschland war für ihn ein „Kulturschock", doch er persönlich machte keine allzu schlechten Erfahrungen mit den Menschen hier, auch wenn er mancherlei Probleme und Konflikte wahrnahm. Diese entstanden mit der Zeit und waren anfangs noch gar nicht so stark ausgeprägt.

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9 Schülerinnen und Schüler des Debating Clubs haben erfolgreich an den Model United Nations auf Schloss Neersen teilgenommen.


Am letzten Samstag (16. März) haben 9 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 bis 12 an den Model United Nations auf Schloss Neersen (Mönchengladbach) teilgenommen.
Bei diesem politischen Planspiel haben 120 Schülerinnen und Schüler aus Schulen der Region die Arbeit der Vereinten Nationen simuliert und dazu die Rollen von Abgeordneten angenommen.
Die Schülerinnen und Schüler haben zu vier der Ziele für nachhaltige Entwicklung (sustainable development goals) der Vereinten Nationen in Ausschüssen Resolutionen beschlossen. Auf Englisch wurde z.B. im Political Committee darüber diskutiert wie die Ungleichheit innerhalb der Länder und der Welt verringert werden kann, im Social Humanitarian Committee ging es um bessere Gesundheitsförderung und im Umweltausschuss wurden Maßnahmen beschlossen, um den fortschreitenden Klimawandel zu bekämpfen. Auch die Arbeit des Sicherheitsrats der UN wurde von erfahrenen Schülerinnen und Schüler simuliert und insbesondere hier fanden sehr hitzige und kontroverse Debatten zwischen den Vetomächten Russland, USA, England, Frankreich und China statt, die über den Schutz der Weltmeere debattierten und ob die Antarktis militarisiert werden dürfe.

Obwohl die Mehrheit unserer Schülerinnen und Schüler erst Jahrgangsstufe neun (Paul Gerber sogar erst die sechste Klasse) besucht und zum ersten Mal dabei war, haben sich alle bereits in den anspruchsvollen formal debates vor großem Publikum zu Wort gemeldet, was uns sehr gefreut hat und stolz macht.

Besonders zu erwähnen ist Luca Henneberger (Q2), die im Social Humanitarian Committee Head of Chair war und damit entscheidend zum Gelingen der Debatten beigetragen hat.

Wir bedanken uns bei allen unseren Schülerinnen und Schülern für ihr großes Engagement und dafür, dass sie ihren freien Samstag für einen Tag beim MUN eingetauscht haben. | Ulla Adenheuer & Sabrina Schmidt

 

The SOON of music

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

endlich ist es wieder soweit: kurz vor den Osterferien präsentiert unsere SOON-BigBand einen ihrer legendären Konzertabende. Unter dem Titel „The SOON of music – Hits der 80er und 90er ...baby one more time" gibt es nach dem sensationellen Erfolg des letzten Jahres eine Fortsetzung mit 15 brandneuen „alten" Songs einer legendären Ära.

Ein Abend voller unvergessener Stücke, performt von der 20-köpfigen SOON-BigBand plus Solistinnen und Solisten erwartet Sie und euch!

Wir freuen uns auf euren/Ihren Besuch am

Mittwoch, den 10. April 2019

um 19 Uhr 30

im Kulturzentrum Rheinkamp

Preis: 6€ (Erw.) / 4€ (Schüler)

In diesem Jahr starten wir unser neues System mit „print@home"-Reservierungen. Näheres unter: www.soonmusiktheater.de

Dürrenmatt im Grillo-Theater: Wie die neunten Klassen am Montag, den 20.3., eine alte Dame in Essen besuchten

Um 9 Uhr trafen sich hundert Neuntklässler am Moerser Bahnhof. Mit einiger Verspätung ging es dann endlich gegen 9.40 Uhr los. 40 Minuten Warten auf einem zugigen Bahngleis....
In Essen angekommen liefen wir ca. fünf Minuten bis zum Grillo-Theater.
Vor dem Gebäude ist dann auch unser Gruppenfoto entstanden.
Wir gaben Jacken und Rucksäcke an der Garderobe ab und suchten dann unsere Plätze im Theaterraum.
Das Stück beginnt mit dem Blick auf einen heruntergekommenen fiktiven Ort, der Güllen heißt. Ein Mensch in einem Kostüm, das einen staubigen rosa Panther zeigt: Vorverweis auf Alfred Ill. Weitere verwahrloste Gestalten mit langen, zerzottelten Bärten und zerschlissener Kleidung: Die Güllener.
Im Laufe der Handlung gibt es verdammt komische Tanz- und Liedeinlagen, die mit lauter Popmusik untermalt sind: Der Aufstieg der Güllener läutet den Abstieg Alfred Ills ein, was von der alten Dame Claire Zachanassian jahrelang aus Rache vorbereitet worden war. Sie hat Güllen zuerst wirtschaftlich ruiniert, um nun die Bewohner mit allerlei kapitalistischen Tricks so zu ködern, dass sie sich gegen Ill wenden.
Zum Schluss dann die Katastrophe. Ill flieht nicht, er liefert sich den Güllenern aus und stirbt. Die alte Dame überreicht einen Scheck über eine Milliarde. Sicherlich kein Happy-End.

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  81. Die Erasmus-Fahrt nach Katalonien 2017
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  100. Bergbaustadt im Wandel? - Exkursion des Erdkunde-Leistungskurses am 20.06.2016